Agententhriller
Die Zukunft des Fliegens
Ein Roman von der letzten Fahrt der Hindenburg
von Philipp Hogrefe
Mai 1937 · Frankfurt – Lakehurst
245 Meter lang. Kein Ausgang. Kein Versteck, das nicht schon ein anderer kennt.
Aus dem Klappentext
Drei Nächte über dem Atlantik.
Ein Schiff, dessen Ende jeder kennt.
Und ein Mann, der sich für den Boten hält.
Er ist die Lieferung.
Klappentext
Drei Nächte über dem Atlantik. Ein Schiff, dessen Ende jeder kennt. Und ein Mann, der sich für den Boten hält. Er ist die Lieferung.
Robert Lenz rechnet Turbinenschaufeln auf den Hundertstelmillimeter. Über alles andere hat er gelernt zu schweigen: über die Partei, über seine Firma, über den Bruder, den sie 1933 abgeholt haben. Jetzt will er nur noch eines. In New York aussteigen und nie wieder einsteigen.
Was ihm dort ein neues Leben kaufen soll, trägt er in der Jacke, als er im Mai 1937 in Frankfurt an Bord der Hindenburg geht. Er glaubt zu wissen, wer es ihm aufgetragen hat. Doch auf diesem Schiff reist niemand zufällig, und wer Lenz freundlich begegnet, will etwas von ihm. Das größte Luftschiff der Welt ist 245 Meter lang, hat keinen Ausgang und kein Versteck, das nicht schon ein anderer kennt. Je näher die amerikanische Küste rückt, desto enger wird es.
Ein kühler, präziser Agententhriller über Schuld, Flucht und die Frage, was ein Mensch wert ist, wenn alle nur wissen wollen, was er bei sich trägt. Mit einem Nachwort zu den historischen Hintergründen und einem Glossar.
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